FemaleClassics

«And the winner is…»

…FemaleClassics! Wir wurden ausgezeichnet! Das Opernhaus Zürich ehrt FemaleClassics mit dem allerersten Opernhaus-Award: «Mit dem Preis zeichnet das Opernhaus Zürich herausragende Initiativen für die Zukunft des Musiktheaters aus. Zudem steht der Award als Ausgangspunkt einer künstlerischen Partnerschaft mit dem Ziel, Perspektiven zu erweitern.» Das klingt doch vielversprechend… Wir sind gespannt, ob und wenn ja, welche Komponistinnen künftig im Opernhaus Zürich erklingen und Olga Neuwirth Gesellschaft leisten. Sind es jene, die kürzlich im nahen Ausland sehr erfolgreich aufgeführt wurden? Das wären zBs. Opern von Ethel Smyth, Julia Kerr, Clémence de Grandval, Elfrida Andrée und Missy Mazzoli… Dramaturgin Natalie Widmer hat alle fünf gesehen und ist restlos begeistert! Über die 1906 uraufgeführte Oper «The Wreckers» von Ethel Smyth sagt Widmer: «Smyths Musik ist mitreissend, tiefgründig, aufwühlend, wild, ja überbordend. Smyth schafft es, in dieser Oper sowohl die (zerstörerischen) Kräfte der Natur als auch der zwischenmenschlichen Beziehungen sowie die moralische Zerrissenheit der Figuren in Musik zu fassen. Atemberaubend schön!»
Feierlich überreicht wurde der Opernhaus-Award von Moderatorin Jennifer Bosshard und Intendant Matthias Schulz an Viviane Hasler und Eva Ruckstuhl.

Der Award selbst ist eine von Julia Körner als 3D-Druck entwickelte Skulptur namens «FROZEN MUSIC x Zurich Opera». Sie basiert auf einer Applaus-Audioaufzeichnung aus dem Publikumsraum des Opernhaus Zürich.