DAS IST JA UNERHÖRT!

Willkommen bei FemaleClassics!


Während in anderen Bereichen Frauen im Vormarsch sind, es zumindest thematisiert oder mittels Quote probiert wird, zeigt sich die Welt der Klassik verstaubt wie eh und je. Kaum eine grössere Kulturinstitution setzt regelmässig, wenn überhaupt Werke von Komponistinnen aufs Programm.

Das Argument, es gebe keine Werke von Komponistinnen, zieht nicht. Es gibt unzählige, wie wir selbst feststellten und was zur Gründung von FemaleClassics führte.


Das zweite Argument, die Werke der Komponistinnen seien qualitativ nicht gleichrangig, wie die ihrer männlichen Konkurrenz, zieht auch nicht. Zu ihren Lebzeiten wurde etwa Emilie Mayer mit Beethoven gleichgesetzt. Wie auch in anderen Themenbereichen – der Wissenschaft, Historik oder bildenden Kunst – gab es durchaus bekannte Frauen, deren Werke aufgeführt und gefeiert wurden.


Das Problem liegt in der Überlieferung und heutigen Aufführungspraxis, die ihren Werken kaum Beachtung schenkt und sie so zunehmend aus dem kulturellen Gedächtnis verschwinden lässt.

Dass ihre Werke unerhört sind, ist unerhört und sie gehören gehört! Wir bringen sie zum Erklingen.

UNERHÖRT GUTE MUSIK!

Im Juni 2022 fand die erste Festival-Ausgabe von FemaleClassics mit Werken von Ethel Smyth, Sofia Gubaidulina, Fanny Hensel geb. Mendelssohn und Florence Price sowie einer Uraufführung von Asia Ahmetjanova statt.

Die Die Konzertreihe wird mit leicht verändertem Programm im Frühling 2023 in Bern wiederholt. Im Frühling 2024 kehren wir nach Zürich zurück. Mit neuen Werken, neuen Komponistinnen, neuen Formaten und und und!

WORKSHOP

Auch mal Werke von Komponistinnen zu spielen, war der Auslöser zur Gründung von FemaleClassics. Spielst du ein Streichinstrument und willst auch neue, von Frauen komponierte Werke spielen, neue Komponistinnen kennen lernen und dich mit Gleichgesinnten austauschen?

Aufgrund der Nachfrage wiederholen wir unseren Workshop für Hobbystreicher*innen im Herbst 2022. Wir freuen uns auf deine Anmeldung!